Pilzbrut

 

Welche Sorte ist geeignet?

Es gibt unterschiedliche Pilzbrutarten für verschiedene Impfmethoden und Verwendungszwecke.

Als Pilzbrut bezeichnet man ein mit dem jeweiligen Pilzmyzel bewachsenes Trägermaterial welches dem Pilzmyzel als Nähstofflieferant dient.

Das können Substrate Weizenkörner, Holzchips oder andere geeignete Materialien sein.

Diese Materialien unterscheiden sich in Ihrer Zusammensetzung Nährstoffgehalt und Konsistenz.

Um die richtige Pilzbrut zu wählen und ein schnelles Einwachsen des Pilzmyzels zu gewährleisten sollten verschiedene Faktoren beachtet werden.

Das sind in erster Linie Trägermaterial, Körnung und Nährstoffgehalt.

Das Pilzmyzel welches sich an die Pilzbrut bzw. an das Trägermaterial der jeweiligen Pilzbrut angepasst hat. muß sich nach dem Beimpfen des neuen Nährmediums z.B. Holzart, Stroh oder Substratmischungen an die neuen Nährstoffe anpassen.

Um diese sogenannte Anpassungsphase besonders bei unsterilen Impfverfahren wo die Gefahr durch Konkurrenzorganismen besteht die den Nutzpilz am Wachstum hindern, zu verkürzen, sollte man eine Pilzbrut verwenden die mit ihrem Trägermaterial dem zu beimpfenden Nährmedium am ähnlichsten ist.

Beim Beimpfen von Stroh oder Substratmischungen sollte eine kleine Körnung bzw. Korngröße gewählt werden z.B. Körnerbrut um durch eine gute Verteilung im Nährmedium eine große Angriffsfläche in Substraten oder Strohmischungen zu erreichen.

Der Nährstoffgehalt der Pilzbrut hat einen großen Einfluss auf die angestrebte Verkürzung der Anpassungsphase des Myzels.

Deshalb eignet sich Körner-Pilzbrut universell für die unterschiedlichsten Nährmedien.

VERWENDUNGSEMPFEHLUNG:

Körner-Pilzbrut Substrat-Pilzbrut Myzelpatch Flüssigbrut
Substratmischungen, Baumstämme, Stroh u.a. Baumstämme, unsterile Substratmischungen Baumstämme Stroh Substratmischungen
 
Autor Hagen Breck
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